Denk beim Essen öfter mal an Deine Nerven

Aktualisiert: Juli 15

«Diese ganze Situation geht mir auf die Nerven!» Diesen Satz hast Du in den vergangenen Wochen und Monaten bestimmt auch des öftern gehört – oder auch selbst gesagt. Die momentane Gesundheitssituation, politischen Spannungen und die Bedrohung unseres gewohnten Lebens zehrt an unseren Nerven. Doch was heisst dieser im Volksmund übliche Ausspruch auf körperlicher Ebene? Stress! Zurzeit vorallem emotionaler Stress, der die ungestörte Funktionsweise unserer Nerven behindert.


Wir können unsere Nerven stärken, das heisst ihre Reaktionsgeschwindigkeit und ihr Zusammenspiel durch unsere Ernährung unterstützen. Dafür braucht man einige wichtige Vitamine und Mineralstoffe sowie komplexe Kohlenhydrate.


Alte Bekannte

Ein paar Nahrungsmittel sind schon seit Jahrzenten als Nervennahrung bekannt, auch wenn sie etwas in Vergessenheit geraten sind: Vollkornhaferflocken gehören dazu. Sie sorgen für ein ausgeglichenes Energielevel und halten den Blutzuckerspiegel konstant, was die Nerven beruhigt und Schwächegefühle vermeiden hilft. Ausserdem gehören Nüsse dazu. Sie enthalten Tryptophan, eine Aminosäure, die für den Serotonin-Aufbau benötigt wird. Zudem enthalten sie B-Vitamine und Magnesium. Letzteres hilft auf allen Ebenen Stress und Verkrampfung zu verringern. Zusammen mit einer frischen Frucht, ist für eine rasche Aufnahme der positiven Inhaltsstoffe gesorgt.


Einige tierische Produkte unterstützen die Nervenbildung

Sehr wichtige Nervennahrung ist zudem in Eiern zu finden. Der Stoff Cholin aus dem Eigelb ist direkt am Nervenstoffwechsel beteiligt. Zink und Vitamin B12, welche in Fleisch vorkommen, tragen zur Nervenbildung bei. Wer auf tierische Produkte verzichten möchte, findet diese Stoffe auch in Tofu, Weizenkeimen und Vollkorngetreide, wobei die tierischen Quellen leichter vom Körper aufgenommen werden.


Zum Schluss sind Omega3-Fettsäuren sehr wichtig für eine gute Konzentrationsfähigkeit, was ebenfalls die Nerven beruhigt. Bekanntlich sind diese in grösseren Mengen in Lachs vorhanden. Leinöl und Walnüsse bieten ebenfalls einen hohen Omega3-Gehalt.


Wir können nicht ändern was zurzeit um uns herum geschieht, aber unseren Körper dabei unterstützen, möglichst gut damit umzugehen und buchstäblich die Nerven zu behalten.




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